Kundgebung für Frieden in der Ukraine Mertens fordert Solidarität

Eckum · Bürgermeister Dr. Martin Mertens bekundete am Samstag angesichts der zu erwartenden Flüchtlinge seine Hoffnung auf die Solidarität der Rommerskirchener.

 Mahnwache vor dem Rathaus in Eckum.

Mahnwache vor dem Rathaus in Eckum.

Foto: SeMeu.

Auch die innerhalb von zehn Tagen zweite Kundgebung gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erfreute sich großer Resonanz. Knapp 100 Menschen versammelten sich erneut vor dem Rathaus, um ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung zu zeigen und sich für ein möglichst schnelles Schweigen der Waffen einzusetzen.

Artikuliert wurde diese Hoffnung nicht zuletzt durch ein in ihrer Muttersprache vorgetragenes Gebet einer Ukrainerin.

Bürgermeister Martin Mertens bekundete am Samstag angesichts der zu erwartenden Flüchtlinge seine Hoffnung auf die Solidarität der Rommerskirchenerinnen.

Die war schon wenig später gefragt, als aus Köln ein Hilfeersuchen bei der Aufnahme von Flüchtlingen einging. Am späten Abend trafen zehn Flüchtlinge aus der Ukraine am Bahnhof ein, die eilends in die Privatunterkünfte gebracht wurden, die Rommerskirchener Familien zur Verfügung gestellt hatten.

Am Sonntag schließlich nahm die Gemeinde weitere 15 Geflüchtete, unter ihnen auch etliche kleine Kinder, auf, die in Dormagen angekommen waren. Auch sie konnten privat untergebracht werden.

„Ich danke allen Familien und Einzelpersonen ganz herzlich, die sich großzügig bereit erklärt haben, den Kriegsopfern Wohnraum zur Verfügung zu stellen“, sagt Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

Der Rathauschef zeigte sich zuversichtlich, dass die Organisation bei der Unterbringung sich auch in den kommenden Tagen reibungslos funktionieren werden, „müssen wir doch derzeit stündlich mit weiteren Neuankömmlingen rechnen.“

Aktuell halten sich rund 50 Geflüchtete in der Gemeinde auf.

(-ekG.)
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