BSV-Versammlung zum Schützenplatz: Nur neun Stimmen gegen die Verlagerung

Grevenbroich · Das Flutgrabenquartier zwischen dem „Platz der Republik“ und der „Spielspinne“ kann wie geplant umgestaltet und aufgewertet werden. Die Mitglieder des Bürger-Schützen-Vereins stimmten gestern Abend für die Verlagerung des Kirmesplatzes und ebnen damit den Weg für eine nachhaltige Quartiers-Entwicklung.

 Der Plan „ISEK Flutgraben“.

Der Plan „ISEK Flutgraben“.

Foto: SGV.

In den kommenden Jahren sollen im Flutgrabenviertel zentral gelegene Bildungsstätten, ufernahe Freizeiteinrichtungen und moderne Wohnungen entstehen. Diese Zukunftspläne wurden im Rahmen von Bürgerworkshops entwickelt und können nur mit einer Verlagerung des Schützenfestes auf die Flächen des ehemaligen Baubetriebshofs realisiert werden.

„Gemeinsam mit Vertretern des BSV haben wir in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet, die notwendigen Details und Informationen zusammenzutragen, damit die Vereinsmitglieder eine fundierte Entscheidung treffen können. Die Zustimmung des BSV ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Flutgrabenquartiers“, so der Bürgermeister.

Die etwa 150 BSV-Mitglieder haben am Donnerstagabend im Bernardussaal bei nur neun Gegenstimmen für die Verlagerung des Fest- und Kirmesplatzes vom „Platz der Republik“ auf das ehemalige Gelände des Bauhofs gestimmt.

Zuvor standen Vertreter der Verwaltung den Vereinsmitgliedern Rede und Antwort zum Projekt. Nun kann ein politischer Beschluss für das so genannte „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) Flutgrabenquartier herbeigeführt werden, sodass die Stadt im kommenden Herbst einen entsprechenden Förderantrag bei der Bezirksregierung einreichen kann.

(SGV.)
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