CDU fordert Kreisverkehr gleich mit zwei Bypässen

CDU fordert Kreisverkehr gleich mit zwei Bypässen

Am Montag beriet die CDU-Fraktion über den in der Bevölkerung umstrittenen "Rahmenplan Wevelinghoven" (wir berichteten). Das Fazit: Die Christdemokraten wollen eine Anbindung an die K 20 oder an die L 361. Dabei bevorzugen sie einen großen Kreisverkehr anstelle der jetzigen Ampelkreuzung dieser beiden übergeordneten Straßen.

Anders als im von Bürgermeister Klaus Krützen im Erft-Kurier entwickelten Gedankenspiel setzen sie sich allerdings für zwei "Bypässe" ein.

Der eine könnte dann das Baugebiet rund um "An Mevissen" anbieten, der andere könnte eine direkte Anbindung in Richtung Gewerbegebiet ("Intersnack"-Erweiterung) liefern.

Sollte diese ideale, aber auch große Lösung nicht möglich sein, wäre eine Anbindung des Neubaugebietes an die

K 10 die andere Möglichkeit. "Die dortige Einmündung des Feldweges basiert auf alten Wegerechten", überlegt CDU-Chef Wolfgang Kaiser. Und das könne Hebel zur Realisierung sein.

"Wir als CDU-Fraktion hoffen bei unserer Forderung auf die Unterstützung des CDU-Landrates", schiebt Kaiser engagiert nach.

Allgemein bezog seine Fraktion zum Rahmenplan wie folgt Position: "Wohnungsbau muss sein. Auch Geschossbau ist notwendig. Wir wollen dort aber die Zahl der Wohneinheiten auf 400 begrenzen". Bis zu über 500 Einheiten befinden sich derzeit noch in der Diskussion.

Von der SEG, die das Wohngebiet einrichten soll, erwartet die CDU direkte Verhandlungen mit den Eigentümern, damit die Voraussetzungen für neuen Wohnraum möglichst schnell geschaffen werden. Da hake es aber ja an mehreren Standorten im Grevenbroicher Stadtgebiet.

(Kurier-Verlag)
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