1. Grevenbroich

Demo gegen Rechtsradikal auch in Grevenbroich​

Ein breites Bündnis/Update: Wer alles mitmacht : Demo gegen Rechtsradikal auch in Grevenbroich

„Grevenbroich zeigt Haltung – Demokratie schützen“. Unter diesem Motto ruft ein breites Bündnis aus Parteien, Wählergemeinschaften, Sozialverbände, Vereine und weiteren Gruppierungen zur einer Demonstration am 4. Februar um 14 Uhr auf dem Marktplatz auf.

„Auch auf der Straße gilt es nun, Zeichen zu setzen gegen Rechtsradikal!“, betont Daniel Rinkert, Bundestags-Abgeordneter und SPD-Führer im Rhein-Kreis.

Und er erklärt: „Im November 2023 haben sich rechtsextreme Akteure heimlich in einem Landhotel bei Potsdam getroffen. Das Thema vor Ort: Wie kann in Deutschland eine Machtübernahme von rechts außen gelingen und was soll dann passieren? Kern der Antwort: Es soll massenhafte und menschenunwürdige Abschiebungen und Deportationen von Millionen von Menschen geben. Egal, ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht. Auch Menschen, die sich beispielsweise für Geflüchtete einsetzen, sollen systematisch verdrängt werden.“

Mit dabei seien auch führende Vertreter der AfD gewesen. Vortragender sei der bekannte österreichische Rechtsextremist Martin Sellner von der Identitären Bewegung gewesen. Rinkert erläutert: „Die Identitären glauben an die Verschwörungstheorie, dass die europäische Bevölkerung gezielt durch Einwanderer ersetzt werden sollen.“

SPD-MdB Daniel Rinkert organisiert die geplante Demo am kommenden Sonntag.
SPD-MdB Daniel Rinkert organisiert die geplante Demo am kommenden Sonntag. Foto: Bundestagsbüro Daniel Rinkert

Zur Demonstration rufen bisher auf: SPD, CDU, „Grüne“, FDP, „Mein GV“, UWG, Linke, AK Judentum/Geschichtsverein, die AWO im Rhein-Kreis, der DGB im Rhein-Kreis, die Caritas, „Der Paritätische“ im Rhein-Kreis, die Diakonie Neuss und der Stadt-Sport-Verband Grevenbroich.

Neben einer Rede von Bürgermeister Klaus Krützen werden einige Bands auftreten.

(-ekG.)