1. Grevenbroich

Stadtsprecher Lucas Maaßen

Krützens neuer „Abräumer“: : Stadtsprecher Lucas Maaßen

Er ist Fan der „Fortuna“ aus Düsseldorf und er ist selbst mit den Kickern aus Anrath aufgelaufen („Ich war immer der Abräumer“ — verbunden mit der Erkenntnis, dass Kunstrasen beim Reingrätschen unschöne Spuren auf den Beinen hinterlässt).

Der ehemalige Linksaußen Lucas Maaßen (30) ist seit dieser Woche der neue Sprecher der Stadt Grevenbroich.

Bürgermeister Klaus Krützen hat ihn bei der Gewerkschaft der Polizei (Landesverband) entdeckt und nach Grevenbroich geholt. Zwei Dinge qualifizieren ihn (außer dem richtigen Parteibuch): Zum einen ist er seit zehn Jahren in seiner Heimatstadt Willich kommunalpolitisch aktiv und dadurch mit Prozessen und Abläufen auf der kommunalen Bühne bestens vertraut.

  • Für viele sind die bunten Knallkörper
    Silvester : Stadt plant kein Böllerverbot
  • logo
    Verkaufsoffener Sonntag abgesagt : Update: Krützen schlägt zurück
  • Das älteste evangelische Gotteshaus in der Stadt.
    Johanneskirche: : Der neunzigste Geburtstag wird auf das kommende Jahr „verschoben“

Zum anderen hat er den Master in Politikwissenschaften und ein gerüttelt Maß an Vorerfahrung: So hat er im Abgeordnetenbüro von Barbara  Hendricks gearbeitet, bis er dann später bei der Polizei-Gewerkschaft zum stellvertretenden Sprecher avancieren konnte.

Per Festvertrag wechselte er nun also ins Grevenbroicher Rathaus, weil er eine „neue Herausforderung“ suchte und weil ihn die „wichtige Aufgabe“ reizte. Sein Ziel: „Ich will die Stadt und ihr Handeln gegenüber den Bürgern objektiv darstellen“, betonte Lucas Maaßen in der Vorstellungsrunde mit der Redaktion des Erft-Kurier.

Sein Vorgänger Stephan Renner leitet nun den Fachbereich „Kommunikation und Digitalisierung“, in dem es auch um das immer stärker an Bedeutung gewinnende Thema „Smart City“ geht. Stellvertretende Pressesprecherin bleibt Claudia Leppert. -gpm.