1. Jüchen

Basketball: Teams der SG Gierath Scorpions beenden Saison erfolgreich

Erfolgreiche Scorpions-Saison : Gemeinsames Training der Top-Teams zum Abschluss

Mit einem gemeinsamen Training ihrer Top-Teams haben die Basketballerinnen und Basketballer der SG Rot-Weiß Gierath ihre Saison beschlossen und abgerundet. Mit „zweieinhalb“ Meistertiteln und weiteren erfreulichen Platzierungen verlief die Spielzeit 2021/22 für die Scorpions erneut sehr erfolgreich.

Herausragend dabei die beiden souveränen Kreismeistertitel der männlichen U18 und der gemischten U14, gefolgt von der weiblichen U14, die auf dem Parkett ebenfalls ungeschlagen blieb und die Meisterschaft in der Oberliga nur wegen eines Formfehlers verpasste. Positiv ist auch das Abschneiden der Scorpions-Herren zu werten, die trotz langer Corona-Pause und eines großen personellen Umbruchs den Klassenerhalt in der Landesliga meisterten. Basketball-Abteilungsleiter Laszlo Lang: „Unsere sportliche Bilanz nach dem rund anderthalbjährigen Stillstand des Basketballbetriebs kann sich sehen lassen. Wir alle dürfen stolz sein auf die erreichten Platzierungen.“

Nach zwei Aufstiegen in Serie mussten die Gierather Herren lange auf ihr Debüt in der Landesliga warten. Zudem verschlechterten sich die personellen Voraussetzungen, denn mehrere Leistungsträger beendeten während der Pandemie ihre Karriere, andere wichtige Akteure konnten nur selten an Training oder Spielen teilnehmen. Als sich dann auch noch „Big Man“ Jan Kopshoff am vierten Spieltag den Fuß brach, schienen die Aussichten für die Scorpions düster.

Doch auf eine wochenlange Niederlagenserie folgte genau im richtigen Moment der Umschwung. Am Ende kämpften sich die Gierather sogar noch bis auf Platz 8 der Landesliga-Tabelle vor. Mit dem gelungenen Klassenerhalt untermauerten sie außerdem ihre Position als Nummer 1 im Basketball in der Stadt Jüchen. Die neue Saison wird für die Scorpions-Herren erneut herausfordernd, denn zahlreiche Akteure aus dem eigenen Nachwuchs sollen demnächst in den Seniorenkader hineinwachsen, der außerdem noch weitere externe Zugänge als Verstärkung benötigt.

Da die männliche U18 der Scorpions kein Startrecht für eine höhere Klasse erhielt, hielt sie sich der Kreisliga schadlos: Das Team dominierte die gesamte Saison und gewann ausnahmslos alle Spiele und damit souverän die Meisterschaft. Der Kader ist gespickt mit Talenten, die zum größten Teil schon seit vielen Jahren für die Scorpions auflaufen. Für sie gilt es nun, den Sprung in den Seniorenbereich zu meistern und das Herren-Team mit ihrem zweifelsohne vorhandenen Können zu bereichern. Allen Beteiligten dürfte jedoch bewusst sein, dass mit der Herren-Landesliga ein ganz anderes Kaliber auf den Nachwuchs wartet.

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Die männliche U16 der Gierather blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Denn beinahe während der gesamten Saison fehlte ihr aus Verletzungsgründen eines der größten Talente und damit der „Kopf“ der Mannschaft. In der starken Landesliga-Gruppe kämpften die jungen Scorpions unverdrossen, mussten jedoch mehrfach dem hohen Niveau Tribut zollen und Niederlagen einstecken. Am Ende reichte es zwar „nur“ zu Platz 4, doch mit den gesammelten Erfahrungen und einem neuen Trainer will die U16 in der kommenden Saison ihr zweifelsohne vorhandenes Potenzial noch besser zum Tragen bringen.

In der gemischten U14 spiegelten sich die Corona-Probleme besonders stark wider, denn zahlreiche Anfänger dieser Jahrgänge kamen über lange Zeit weder zu Trainingsmöglichkeiten noch zu Spielen. Gemeinsam mit den bereits „erfahrenen“ Akteuren trotzten sie den Widrigkeiten jedoch eindrucksvoll: Das Team verlor nicht ein Spiel und holte sich völlig verdient den Kreismeistertitel. Mehrere Akteure steigen nun in die U16 auf und wollen dort ihre körperlichen und sportspezifischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Für sie rücken jüngere Basketballerinnen und Basketballer aus der U12 nach, die sich erneut einiges vorgenommen haben.

Größter Pechvogel der Gierather war das klassenhöchste Jugend-Team, die weibliche U14: Die Mädchen entschieden in der Oberliga sämtliche Partien für sich – und wurden dennoch nicht Meister. Ein geringfügiger administrativer Fehler der Mannschaftsverantwortlichen führte zu einer Negativwertung, die den Saisontriumph verhinderte. Entschädigt wurde die U14 unter anderem mit der Reise zum „International Eastercup“ in Berlin, einem der größten Basketball-Turniere in ganz Europa, das den Gieratherinnen unvergessliche Erlebnisse bescherte. In der kommenden Saison wollen sich die talentierten Mädchen erneut in diesem oder in älteren Jahrgängen und wiederum in höheren Ligen beweisen.

Das jüngste Team der Scorpions, die gemischte U12, musste sich in dieser Saison erst finden – auch hier hatte Corona den Aufbau des Teams deutlich erschwert. Im Lauf der Saison wuchs der Kader beständig und die Integration der „Neuen“ gelang immer besser. In der Abschlusstabelle landete Gierath auf Rang 3, was uneingeschränkt als Erfolg zu werten ist. Besonders erfreut sind die Verantwortlichen darüber, dass immer mehr Kinder ihre sportliche Zukunft bei den Scorpions sehen.

Laszlo Lang, sportlicher Leiter der Scorpions: „Wir danken allen Spielerinnen und Spielern, den Trainern, Eltern, Mitgliedern und Unterstützern für ihren Einsatz! Wir wünschen allen eine schöne Sommerzeit und freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserem Sommer-Camp in der letzten Ferienwoche.“