CDU Jüchen setzt sich ein Für beschattete Schulhöfe und mehr Naturschutzprojekte an Schulen

Jüchen · Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Jüchen setzt sich gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten der CDU in NRW, Heike Troles, dafür ein, dass Schulen im Stadtgebiet stärker von Fördermöglichkeiten des Landes Nordrhein-Westfalen profitieren.

Justin Krönauer, Vorsitzender der CDU-Fraktion, und CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles.

Foto: CDU Jüchen

Im Zuge der Erarbeitung ihres Wahlprogramms hat die CDU Gespräche mit den Schülervertretungen der weiterführenden Schulen geführt. Dabei wurde ein Thema besonders häufig angesprochen: der Wunsch nach mehr Beschattung auf den Schulhöfen. Gerade in den wärmeren Monaten fehlten vielerorts ausreichende schattige Aufenthaltsmöglichkeiten für Schüler.

„Die Gespräche mit den Schülervertretungen haben gezeigt, wie wichtig dieses Thema für den Schulalltag ist“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Justin Krönauer. „Gerade angesichts steigender Temperaturen brauchen Kinder und Jugendliche auf den Schulhöfen ausreichend geschützte Aufenthaltsbereiche.“

Parallel dazu hat das Land Nordrhein-Westfalen ein Förderprogramm für den Naturschutz vor Ort gestartet. Mit sogenannten „Umweltschecks“ können unterschiedliche Maßnahmen gefördert werden, die Umweltbildung und praktischen Naturschutz miteinander verbinden.

In einer Mitteilung des zuständigen Ministeriums heißt es dazu: „Mit den Umweltschecks können beispielsweise in Schulgärten Mini-Biotope, Beete mit heimischen und insektenfreundlichen Pflanzen, Insektenhotels oder Hecken aus standortgerechten Sträuchern angelegt werden. Auch das Entsiegeln von Flächen, Nist- und Fledermauskästen oder Artenschutz-Projekte für den Biologie-Unterricht sind möglich. Dadurch werden ökologische Zusammenhänge im Schulalltag erlebbar.“

Die CDU-Fraktion sieht darin eine gute Möglichkeit, sowohl ökologische Projekte als auch praktische Verbesserungen für die Schulen zu realisieren. Deshalb beantragt sie, dass die Schulen im Jüchener Stadtgebiet sowie weitere geeignete Vereine und Organisationen aktiv über das Förderprogramm informiert werden. Gleichzeitig soll die Verwaltung Unterstützung bei der Antragstellung anbieten.

Ein besonderer Fokus soll dabei auf Maßnahmen zur Beschattung von Schulhöfen gelegt werden. Denkbar sind beispielsweise Baumpflanzungen oder andere naturnahe Lösungen, die gleichzeitig das Mikroklima verbessern und zur ökologischen Aufwertung beitragen.

Darüber hinaus spricht sich die CDU ausdrücklich dafür aus, auch pädagogische Ideen und Projekte zu berücksichtigen, die direkt aus der Schülerschaft entstehen. „Wenn Schülerinnen und Schüler selbst Ideen entwickeln – etwa für Schulgärten, Blühflächen oder Artenschutzprojekte – sollten diese Initiativen ausdrücklich unterstützt werden“, betont die Fraktion.