: „Heimatshoppen“ regt zur Interaktion und Gesprächen an

: „Heimatshoppen“ regt zur Interaktion und Gesprächen an

„Heimatshoppen ist nicht nur ein Motto, dass sich auf zwei Tage beschränkt“, erklärt Peter Sonnet, Sprecher des „Runden Tisches der Gewerbetreibenden“ in Jüchen, „damit wollen wir die Bürger sensibilisieren und auch pushen, die Dienstleister vor Ort stärker zu nutzen. Denn eigentlich muss der Bürger gar nicht weit fahren, um einkaufen zu gehen.“ Aus diesem Grund öffnen am 14. September die Geschäfte in Jüchen von 11 bis 15 Uhr ihre Türen und laden zum Heimatshoppen ein, einer Aktion der IHK.

„Die Stadt ist immer noch ein Ort der Begegnung. In die Geschäfte gehen und sich den Angeboten stellen“, äußert sich Sonnet weiter, „das ist sowohl für die Gewerbetreibenden als auch für den Kunden selbst eine ,Win-win-Situation’.“ Eine Situation, die durch das „Heimatshoppen“ wieder mehr in den Fokus gerückt werden soll. Sogar Tüten mit dem Logo der Aktion werden an die Kunden verteilt und die Schaufenster dazu sogar passend gestaltet. „Es ist auffällig, dass sich viele über Leerstände, zum Beispiel in Grevenbroich, beschweren“, gibt der Sprecher nachdenklich zu, „wenn das aber nicht gegeben ist, beschweren sich diejenigen über das Angebot vor Ort. Daher kann sich keiner erlauben, einen pompösen Laden aufzubauen, wenn er nicht genutzt wird.“

Doch Geschäfte vor Ort geben den Menschen viel mehr zurück als sie erahnen. „Es folgen Gespräche und auch eine Interaktion. Das ist es, was die Stadt lebenswert macht“, so Sonnet.-

(-agr.)
Mehr von Erft-Kurier