: Stefan Reiff startet zur Roundnet-EM

: Stefan Reiff startet zur Roundnet-EM

Die Regeln sind leicht, fast wie beim Beachvolleyball. Und die Materialien sind einfach zusammenzuschrauben: Eine Tasche, fünf Rahmenteile, fünf Füße, ein Netz, ein Ball – schon kann es losgehen! Spikeball beziehungsweise Roundnet heißt die neue Trendsport-Art, die gerne bei dem Wetter in Parks gespielt wird.

„Ich glaube diese Einfachheit macht auch den Boom aus“, überlegt Stefan Reiff, „jeder kann es überall spielen.“ Und genau das hat sich der Gierather vor drei Jahren zu Nutzen gemacht.

Mit anderen Studienkollegen der Sporthochschule Köln gründeten der Gierather und ein Freund den „1. Spikeball-Club“ Köln. „Früher wurde die Sportart als ,Spikeball‘ bezeichnet. Jetzt ist es immer noch die Trademarke und die Sportart wird als ,Roundnet‘ bezeichnet. Ähnlich wie man zu einem Taschentuch immer ,Tempo‘ sagt, egal von welcher Marke es ist“, weiß er.

Am Wochenende trägt der „1. Spikeball-Club“ Köln sogar die dritte Europameisterschaft im „Roundnet“ aus. Mit 250 Teams aus ganz Europa auf 80 Spielfeldern wird es die bisher größte „Roundnet“-Veranstaltung, die es je gegeben hat. Übrigens: Bei der ersten Europameisterschaft 2017 wurde Reiff mit seinem Mitspieler Lukas Schmandra sogar Vize-Europameister. Mehr zu Stefan Reiff und der Trendsportart gibt es in unserem nächsten Menschen in Jüchen zu lesen, das am 30. Oktober erscheint.

(Alina Gries)
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