1. Jüchen

In Zukunft Tourismus in Hochneukirch möglich?

Heimatverein sieht Chance : In Zukunft Tourismus in Hochneukirch möglich?

Der „Zweckverband Landfolge Garzweiler“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung des Tagebaugebietes zu planen und umzusetzen. Dass das eine ganz große Chance nicht nur für die Stadt Jüchen allgemein, sondern auch für den eigenen Ort sein kann, hat nun der Heimatverein Hochneukirch einmal genauer unter die Lupe genommen.

 2038 soll Schluss sein mit dem Abbau von Braunkohle. Doch was passiert eigentlich mit „unserem Baggerloch“? Fakt ist, dass sich das Bild in ganz Jüchen verändern wird: Ein grünes Band soll sich rund um das Tagebaugebiet entwickeln. Mit dem Ziel, Mensch, Natur, landwirtschaftliche Produktion und Kultur zusammenzubringen sowie einen Raum für Artenschutz, Biodiversität, traditionelle sowie moderne Landwirtschaft, Mobilität und Erholung entstehen zu lassen. Dazu ist von einem Innovationspark zum Thema „Erneuerbare Energien“ die Rede.

Hier sollen Produktion, Speicherung und Weiterverwendung Erneuerbarer Energien vorangetrieben werden. Ein „Innovation Valley“ mit Natur, Wirtschaft, Wohnmöglichkeiten, Forschung und vielem mehr sowie der Garzweiler See gehören ebenfalls zu den Plänen. Besonders der See soll mit Sport-, Freizeit und Ausflugsmöglichkeiten zum Magneten für Besucher werden. „Und da ist uns aufgefallen, dass das eine super Chance für unseren Ort ist“, so Benedikt Obst vom Heimatverein. Denn mit dem Bahnhof wäre Hochneukirch für viele Besucher des Naherholungsgebietes der erste Anlaufpunkt.

  • Heimatministerin Ina Scharrenbach (4.v.l.) machte in Jüchen Station und hatte gute Nachrichten für Hochneukirch im Gepäck: Die Sanierung der Terrasse an der Villa Schmölder wird bezuschusst! Bürgermeister Harald Zillikens nahm den Zuwendungsbescheid in Höhe von 32.143 Euro entgegen. <![CDATA[]]>
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Von Blumenthal dazu: „Nach all dem Dreck und dem Ärger, den das Baggerloch nun mal mit sich bringt, könnte in Hochneukirch plötzlich eine ganz neue Tourismusbranche entstehen. Mal weit gesponnen, aber vielleicht gibt es hier irgendwann wieder eine Tankstelle, ein Restaurant, eine Gaststätte, ein Café, ein kleines Hotel oder noch ganz andere touristische und freizeittechnische Gewerbe.“

Ein schöner Traum... „Uns ist wichtig, dass wir mitentscheiden können und kein Politiker in Berlin oder Brüssel, die nicht wissen, was wir uns wirklich wünschen“, so Obst und von Blumenthal. Und die beiden appellieren, sich zu beteiligen an den Planungen: „Auch wenn das Thema einigen Leuten noch zu weit weg ist, eure Kinder und Enkel werden etwas davon haben!“