1. Rommerskirchen

Montage der Windräder braucht fast windstille Wetterfenster

Montage der Windräder braucht fast windstille Wetterfenster

Die erste Windkraftanlage der in 2015 auf der Königshovener Höhe installierten Anlagen speist seit Mittwoch erfolgreich „grünen Strom“ ins Netz ein. Damit dreht sich die insgesamt 13. Windkraftanlage des Windparks mit städtischer Beteiligung.

Die zweite Bauphase ist im Frühjahr gestartet und umfasst neun Anlagen. Seit Ende 2014 sind bereits die ersten zwölf Windräder in Betrieb.

Die Anbringung des Rotorsterns ist echte und schweirige Millimeter-Arbeit.

Der Windpark mit einer installierten Gesamtleistung von 67 Megawatt soll noch dieses

Jahr vollständig in Betrieb genommen werden. Damit können dann jedes Jahr rund 58.000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie versorgt werden.

Parallel zu den Inbetriebnahmearbeiten gehen die Installationsarbeiten an den verbleibenden Anlagenstandorten weiter. Drei weitere Windkraftanlagen sind fertig installiert, an fünf

Standorten stehen die Betontürme und warten auf die Installation der Stahlturmelemente,

Maschinenhäuser und Rotor-sterne.

„Um den Zeitplan einzuhalten arbeiten wir seit dieser Woche zeitgleich mit zwei Installationskränen. Gerade für das Hochziehen von Gondel und Rotorstern sind wir auf möglichst windstilles Wetter angewiesen. In über 140 Metern Höhe hat ruhiges und sicheres Arbeiten oberste Priorität. Diese Wetterfenster sind bei einem so guten Windstandort wie der Königshovener Höhe selten und werden von uns effizient genutzt“, erklärt RWE-Bauleiter

Niko Spaete.

Die Windkraftanlagen des deutschen Anlagenherstellers „Senvion“ verfügen jeweils über eine Leistung von 3,2 Megawatt. Mit einer Nabenhöhe von 143 Metern und einem Rotordurchmesser von 114 Metern erreichen die Anlagen eine Gesamthöhe von 200 Metern.

Die Anlagen werden über die nah gelegene Schaltanlage Jackerath im Tagebau Garzweiler direkt an das öffentliche Höchstspannungsnetz angeschlossen.

Der Windpark Königshovener Höhe ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg und RWE. Die Stadt Bedburg ist mit einem Anteil von 49 Prozent an dem durch RWE entwickelten

Windpark beteiligt.

(Kurier-Verlag)