In Allrath wird bald gebaut Zehn Jahre für den Weg zum ersten Jugendpark

Allrath · Zum Allrather Jugendpark meldet sich auch die Junge Union aus der Schloss-Stadt zu Wort: Immer wieder hatte die Junge Union dafür geworben.

Max von Borzestowski kann durchaus als der Ur-Ur-Vater des Allrather Jugendparls gelten.

Foto: JU

Anstatt vermeintlich störende Jugendliche aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen, sollte man überall im Stadtgebiet verteilt Flächen benennen, die explizit für die Jugend zur Verfügung gestellt und unter ihrer Mitwirkung und nach ihren Bedürfnissen gestaltet werden.

„Ich bin super happy, dass es immer Sommer wohl endlich so weit ist“, erklärt Ratsherr Max von Borzestowski (CDU), der intern längst „Mr. Jugendparks“ genannt wird. Schon 2016 – Grevenbroich war damals noch in der Haushaltssicherung – hatte er als Vorsitzender der Jungen Union die Schaffung von „Flächen für die Jugend“ beantragt und war seitdem am Ball geblieben. Ein Engagement, dass sich ausgezahlt hat, denn im Sommer 2026 soll – wie im Jugendhilfeausschuss berichtet – der erste Jugendpark an der Bongarder Straße in Allrath eröffnet werden.

Geplant sind unter anderem ein Kunstrasen-Soccer-Court, ein 3x3 Meter Basketballfeld und Tischtennisplatten. In Kooperation mit dem TV Allrath soll zudem eine Calisthenics-Anlage entstehen. „Es entsteht ein toller Treffpunkt für die Jugendlichen im Ort“, findet auch Christopher Klein, Vorsitzender der JU. Er blickt gleichzeitig in die Zukunft: „Der Jugendpark in Allrath ist nur der erste Schritt.“ So seien auch in Gustorf, in der Südstadt und in Kapellen weitere Jugendparks im Gespräch.

Eigentlich habe bereits 2022 der erste Jugendpark in Gustorf an den Start gehen sollen. Hier sei laut Verwaltung für dieses Jahr aber immerhin bereits die Beteiligung von Jugendlichen im Sozialraum angedacht. Dennoch fordert die Junge Union weiteres Tempo. Zehn Jahre des Wartens waren eine lange Zeit; mit den weiteren Jugendparks müsse man nun deutlich schneller vorankommen.

(-ekG.)