: Jüchen soll wieder zur Rock-Stadt werden

: Jüchen soll wieder zur Rock-Stadt werden

Jüchen. Der Auftakt der Live-Konzert-Reihe „Auf die gute alte Zeit“ im Juli in Hanis Redhot-Lounge konnte sich sehen lassen: Mehr als 400 Besucher folgten dem Aufruf von „Rocksommernacht“-Organisator Hansi Holz und „Antidepressiva“-Frontmann Jörg Kaiser in die Jüchener Location, wo sich die befreundeten Bands „Antidepressiva“ und „La Ultima, Böhse Onkelz-Tribute“ die Ehre gaben und das Publikum vor der Bühne begeisterten.

Mit dem Konzert wollte man auch ausloten, wie gut die Chancen stehen, die Live-Musik-Szene im Polodrom am Ortseingang von Jüchen wieder aufleben zu lassen. Noch vor zehn Jahren traten dort Superstars wie Carlos Santana und Lenny Kravitz auf. „Leider ist das Eventgelände anschließend in einen Dornröschen-Schlaf gefallen, aus dem wir es wieder erwecken möchten. Die Location ist einfach zu gut, um nicht genutzt zu werden“, sind sich Holz und Kaiser einig.

Der Erfolg des Auftaktkonzertes gibt den beiden Recht. „Wir haben deshalb unsere Fühler ausgestreckt und Bands kontaktiert, von denen wir glauben, dass sie in das Konzept passen.“ Bei den Konzerten wird man immer auch einer Grevenbroicher Formation die Chance geben, sich als Vorband live zu präsentieren.

Geplant sind zunächst sechs weitere Konzerte. Am 26. Oktober ist die Rammstein Tribut Band „Weissglut“ zu Gast im Redhot.

Weiter geht es am 9. November mit „She’s got balls“, einer

AC/DC Tribut Band mit exklusiv weiblichem Line-Up.

Am 14. Dezember gibt sich dann die Düsseldorfer Kultband „Der letzte Schrei“ die Ehre. Ein Wiedersehen mit „La Ultima, Böhse Onkelz-Tribute“ und „Antidepressiva“ gibt es am 18. Januar.

Bereits im Juni dieses Jahres war die Kiss Tribut Band „Kissin Time“ zu Gast in Grevenbroich. Sie teilen sich am 8. Februar im Redhot die Bühne mit „Die Starlettes“, einer vierköpfigen Frauenrockband aus Dormagen.

Den Abschluss der Konzertreihe macht am 13. März „MY’TALLICA“, eine der bekanntesten Metallica Coverbands der Republik.

-jule.

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