Und damit die Partner aus Grevenbroich unbekümmert mitfeiern können, startet vom „Platz der Republik“ an dem Abend um 18.30 Uhr ein Bus, der die Fans sicher nach Kessel und nach Mitternacht wieder zurückbringt.
Der Partnerschaftsverein Grevenbroich um Abteilungsleiter Joachim Schwedhelm will damit gemeinsam mit den niederländischen Freunden einen neuen Weg des Austauschs gehen: „Musik verbindet – und der Zusammenhalt unter Nachbarn ist in diesen Zeiten vielleicht noch wichtiger als früher.“ Nach ein paar klärenden Gesprächen stand der Plan. „Die Organisatoren in Kessel um John Hendriks waren gleich Feuer und Flamme, es wurden sogar Mittel bei der EU für das Partnerschafts-Event beantragt“, berichten Geschäftsführerin Luise Coenen und „Last-Order“-Sprecher Roland Busch.
Während die Band eifrig für den Auftritt bei den Nachbarn probt – dabei auch Stücke von niederländischen Bands –, organisiert der Partnerschaftsverein in Grevenbroich derzeit die Busfahrt. Bis zum 15. März können sich Mitglieder und Interessierte beim Verein dafür anmelden (Mail an luise.coenen@email.de). Kosten für die Fahrt: zehn Euro. Der Eintritt zum Konzert, das um 20 Uhr im Bürgerhaus „De Poart“ am Kesseler Markt beginnt, ist frei.
Grevenbroicher können natürlich auch Fahrgemeinschaften bilden und individuell anreisen. Peel en Maas/Kessel liegt zwischen Venlo und Roermond direkt an der Maas und bietet für Besucher eine alte Burg und einen historischen Ortskern mit einem wunderschönen mittelalterlichen Marktplatz.
Neben „Last Order“ treten die niederländischen Bands „The Undiagnosed“ und „Radio Decade“ auf. Busch: „Wir freuen uns sehr auf diesen deutsch-niederländischen Abend und hoffen, dass viele Musikfans dies- und jenseits der Grenze diese Gelegenheit nutzen werden, um mit uns zu feiern und abzurocken.“