Wichtige, den Strukturwandel betreffende Themen auf der Tagesordnung CDU-News aus dem Ausschuss für Tagebaufolgelandschaft

Jüchen · In der Sitzung des Ausschusses für Tagebaufolgelandschaften des Rates der Stadt Jüchen im Juni standen einige wichtige, den Strukturwandel betreffende Themen auf der Tagesordnung. Neben dem aktuellen Stand der Verkippung des östlichen Restloches und dem Ausbau der erneuerbaren Energien in Jüchen wurden unter anderem auch große Projekte wie die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2037 und die künftige Seeufergestaltung des sogenannten Restsees thematisiert.

Gerd Kuska, Vorsitzender des Ausschusses für Tagebaufolgelandschaft.

Gerd Kuska, Vorsitzender des Ausschusses für Tagebaufolgelandschaft.

Foto: CDU Jüchen

Während sich die Verkippung des östlichen Restlochs des Tagebaus Garweiler I nach Auskunft der RWE Power AG weitestgehend im vorgegebenen Rahmen bewegt und die Verfüllung bis 2030 nicht gefährdet ist, bietet der beabsichtigte Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Gebiet der Stadt erheblichen Gesprächsbedarf für Politik und Bürger/innen. So sind zum Beispiel große Flächen für Photovoltaik- und Windenergieanlagen geplant, was auch den Ort Kamphausen betreffen würde.

Erfreulich war, dass der Ausschuss auf Basis einer im Vorfeld – auch mit der Bevölkerung – breit diskutierten Machbarkeitsstudie mit der Zustimmung aller anwesenden Fraktionen dem Rat empfahl, die in diesem Jahr zu erfolgende offizielle Bewerbung für die IGA 2037 durch den Zweckverband Landfolge zu unterstützen. Bietet das Konzept für Jüchen als einen von zwei Hauptstandorten der IGA nicht nur infrastrukturelle und ökologische Vorteile, sondern wirkt sich auch kulturell, touristisch, gesellschaftlich sowie Arbeitsplatz schaffend positiv aus.

Was den Entwurf der Machbarkeitsstudie zur künftigen Seeufergestaltung betrifft, hat der Vorsitzende des Ausschusses, Gerd Kuska, darauf hingewiesen, dass Optimierungsbedarf bei der Planung des auf Jüchener Gebiet liegenden 5,5 Kilometer langen östlichen Seeufers besteht. Dass diese Flächen ausschließlich als Biotopverbund mit einer dahinter liegenden Energielandschaft genutzt werden sollen, lasse die Naherholungsbedürfnisse der Jüchener wie auch der Grevenbroicher Bevölkerung außen vor. Kuska empfahl, wie auch tags zuvor als CDU Fraktionsvorsitzender im Zweckverband in der Verbandversammlung, am östlichen Seeufer Naherholungsbereiche, wie zum Beispiel Strandbereiche, vorzusehen.