1. Rommerskirchen

In Rommerskirchen: Per Skateboard durch die Sommerferien

Workshop für Kinder : Per Skateboard durch die Sommerferien

Rollende Räder, tolle Tricks, Hinfallen, Aufstehen und wieder Versuchen, das machte Skateboard-Workshop aus. In Kooperation mit der Gemeinde, dem Energieunternehmen „Westenergie“ und der Initiative „skate-aid“ aus Münster, fand gleich zu Beginn der Sommerferien der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter Federführung von echten Profis statt.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens und Monika Lange vom Familienbüro sowie Frithjof Gerstner, Kommunalmanager bei „Westenergie“, gaben am vergangenen Montag den Startschuss für den Workshop. Bevor es auf die Bretter ging, baute jeder Teilnehmende unter fachmännischer Anleitung das eigene Skateboard zusammen und wagte dann unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern.

„Der Workshop findet zum fünften Mal in Rommerskirchen statt und es ist jedes Jahr klasse zu beobachten, wie schnell die Kids Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind. Das Ferienprogramm in Rommerskirchen wird mit diesem Workshop von ,Westenergie’ prima ergänzt“, freute sich Mertens.

Bereits seit 2016 organisieren das Energieunternehmen und die Initiative gemeinsam die Workshops. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr den Auftakt der Skateboard-Workshops in Rommerskirchen machen dürfen. Viele Teilnehmer haben hier in den vergangenen Jahren ihre Leidenschaft fürs Skateboarden entdeckt“, sagte Frithjof Gerstner, Kommunalmanager bei „Westenergie“. So kommt es auch, dass jedes Jahr mehr Kommunen teilnehmen. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 32, neun mehr als 2020.

„Westenergie“ und die Initiative „skate-aid“ bieten in den Sommer- und Herbstferien zum siebten Mal gemeinsame Skateboardworkshops an. Gedacht ist das Programm für bis zu 40 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren. In den zweitägigen Workshops lernen sie technische Grundlagen des Skateboardfahrens, wie zum Beispiel Fußstellung, Lenken, Beschleunigen und Bremsen, aber auch fachliche Basics: Welche Boardgröße ist für wen geeignet? Welche Auswirkungen haben weiche Rollen auf die Geschwindigkeit? Welchen Unterschied macht es, wenn das Board harte oder weiche Lenkgummis hat?

Ein Team um den Skateboard-Pionier und „skate-aid“-Gründer Titus Dittmann leitet die Workshops. Sein pädagogischer Ansatz: Skaten eignet sich sowohl für die sportliche Entwicklung als auch für die Persönlichkeitsbildung.

Titus Dittmann betont: „Skateboarden verbindet. Es führt die verschiedensten Menschen zusammen. Gleichzeitig schafft es Freiräume und ermöglicht so Kindern und Jugendlichen, sich auszuleben. Gerade in ihrer Orientierungsphase ist das sehr wichtig für die Entwicklung. Die Tricks und Fertigkeiten, die die jungen Menschen während des Workshops erlernen, unterstützen sie also in ihrer Persönlichkeitsbildung.“

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Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. „Westenergie“ stellt Verpflegung und Schutzkleidung wie Helme und Schoner sowie die Boards, mit denen die Teilnehmenden cruisen.

Zum krönenden Abschluss des Workshops dürfen die Kinder und Jugendlichen ihre Boards behalten und mit nach Hause nehmen. Weitere Informationen zu „skate-aid“ gibt es unter www.skate-aid.org .

(-ekG.)