Dem Haushaltsentwurf stimmten die Fraktionen von SPD, CDU, WfR sowie die „Grünen“ zu. Gegenstimmen kamen ausschließlich von der AfD sowie vom fraktionslosen Ratsmitglied Kunz (FDP).
Bürgermeister Dr. Martin Mertens zeigte sich im Anschluss an die Sitzung angesichts der breiten Unterstützung aus der Mitte des Rates überaus zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Zustimmung eines so großen Teils des Rates ist ein starkes Signal für Stabilität, Verantwortung und Handlungsfähigkeit unserer Gemeinde. Mein herzlicher Dank gilt allen Fraktionen für die konstruktive und sachorientierte Debatte im Rahmen der Haushaltsberatungen – ausdrücklich auch jenen, die in der Vergangenheit nicht immer zugestimmt haben.“
Die Fraktionen nutzten die Haushaltsdebatte intensiv, um ihre politischen Schwerpunkte und Bewertungen darzulegen.
SPD und WfR hoben insbesondere die Auswirkungen der erhöhten Kreisumlage hervor und kritisierten die zusätzliche Belastung für den kommunalen Haushalt. Gleichzeitig unterstrichen sie die Bedeutung der Zielsetzungen rund um das Krankenhaus und dessen Sicherung für die Region.
Die CDU stellte die gute und verlässliche Zusammenarbeit im Rat und mit der Verwaltung in den Vordergrund. Zugleich mahnte sie an, im Rahmen der kommenden Jahresabschlüsse weiterhin auf größtmögliche Kostentransparenz zu achten.
Die „Grünen“ machten deutlich, dass sie mit einzelnen Punkten nicht uneingeschränkt zufrieden seien, im vorliegenden Haushaltsentwurf jedoch einen tragfähigen Kompromiss sehen – insbesondere vor dem Hintergrund der sich insgesamt verschärfenden finanziellen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig betonten sie, dass die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit künftig noch stärker berücksichtigt werden sollten.
Insgesamt wurde fraktionsübergreifend die konstruktive Zusammenarbeit im Rat hervorgehoben. Lediglich die AfD äußerte grundsätzliche Kritik an der Finanzsituation der Gemeinde und sah die Hauptursache insbesondere in den Aufwendungen für Geflüchtete. Stephan Kunz (FDP) verzichtete auf einen Wortbeitrag.
Ein besonderer Dank des Bürgermeisters gilt Kämmerin Frau Garding-Maak und ihrem Team sowie der gesamten Verwaltung, die intensiv an der Aufstellung des Haushalts gearbeitet haben „Die Kämmerei hat gemeinsam mit der Verwaltung eine hervorragende Arbeit geleistet. In finanziell anspruchsvollen Zeiten ist es keine Selbstverständlichkeit, einen tragfähigen und verantwortungsvollen Haushaltsentwurf vorzulegen.“
Mit dem nun beschlossenen Haushalt ist die Verwaltung weiterhin voll arbeitsfähig. Die großen Projekte des Jahres 2026 können nun unmittelbar angegangen werden.
Gleichzeitig machte Martin Mertens deutlich, dass die finanziellen Rahmenbedingungen weiterhin angespannt bleiben: „Trotz des positiven Beschlusses dürfen wir nicht vergessen, dass wir weiterhin sparsam wirtschaften müssen. Große Sprünge sind in diesen Zeiten nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir klug priorisieren und unsere Projekte solide und verantwortungsbewusst umsetzen.“
Mit dem Haushaltsbeschluss 2026 setzt die Gemeinde Rommerskirchen ein klares Zeichen für Verlässlichkeit, Stabilität und eine nachhaltige kommunale Entwicklung.