Für die Kreis-SPD standen die Zeichen gut: Man habe sich zwar noch nicht final ausgesprochen; ein weiteres Treffen soll es im Sommer geben. „Bis dahin will man aber eine friedliche Koexistenz führen.“ Zusammenarbeit in Sachthemen nicht ausgeschlossen.
Dann kam es allerdings anders. Eine gemeinsame Presseerklärung kam nicht zustande. Stattdessen teilte Annette Greiner mit: „Letztlich konnten wesentliche Vorbehalte leider nicht ausgeräumt werden. Vertrauen ist eine notwendige Voraussetzung für die Zusammenarbeit in der Fraktion. Dieses aufzubauen ist ein längerfristiger Prozess und die Brücke muss von beiden Seiten gebaut werden.“ Im Ergebnis wurde festgestellt, dass eine Rückkehr der ehemaligen Fraktionsmitglieder von „WfR“ zur SPD zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu erwarten sei. „Ob im Zuge der gemeinsamen Arbeit im Rat wieder Vertrauen entstehen kann – das Voraussetzung für eine mögliche Rückkehr zu einer gemeinsamen Fraktionsarbeit ist – bleibt abzuwarten.“
Sibille Bender bestätigt, „dass eine Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen wird. Gleichzeitig wurde in den Gesprächen festgestellt, dass es in inhaltlichen Sachfragen nach wie vor keine wesentlichen Differenzen zwischen den Beteiligten gibt. Die politische Arbeit im Rat ist weiterhin von ähnlichen Zielsetzungen und inhaltlichen Schnittmengen geprägt.“
Vor diesem Hintergrund sei vereinbart worden, den Austausch in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister fortzusetzen. „Wir für Rommerskirchen bekräftigten, dass eine konstruktive Zusammenarbeit weiterhin angestrebt wird.“