Auf dem Weg zur Internationalen Gartenausstellung Die Bürgerschaft ist gefragt

Jüchen · Auf dem Weg zur „IGA Garzweiler 2037“ gibt es am 4. März in Jüchen von 10 bis 11.30 Uhr einen Informationsstand auf dem Parkplatz am REWE an der Kölner Straße.

Umfeld des Tagebaus Garzweiler als Veranstaltungsort der IGA 2037? So könnte die Landschaft aussehen.

Umfeld des Tagebaus Garzweiler als Veranstaltungsort der IGA 2037? So könnte die Landschaft aussehen.

Foto: Cityförster

Eine Internationale Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2037 in den Landschaften, Städten und Orten rund um den dann stillgelegten Tagebau Garzweiler: Der Zweckverband „Landfolge Garzweiler“ arbeitet mit seinen Mitgliedskommunen Jüchen, Mönchengladbach, Erkelenz, Grevenbroich und Titz am Plan für eine Bewerbung zu der Ausstellung.

Die IGA würde mehrere Monate dauern und ein Motor für die gesamte Region werden. Bereits geplante Konzepte und Projekte könnten so besser umgesetzt werden. Gemeinsam werben deshalb neben Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens auch die Bürgermeister der weiteren beteiligten Städte und Gemeinden für diese Idee.

Bürgerschaft ist gefragt
Die Entscheidung über eine Bewerbung soll in diesem Jahr fallen. Bereits jetzt besteht die Gelegenheit, das Konzept kennenzulernen und sich mit Fragen und Anregungen in den Prozess einzubringen.

Dazu sind auch die Bürger in Jüchen herzlich eingeladen. Eine Gelegenheit bietet sich am 4. März: In der Zeit von 10 bis 11.30 Uhr steht das Planungsteam auf dem Parkplatz des REWE-Marktes an der Kölner Straße für Informationen und zum Austausch von Ideen zur Verfügung.

Neue Lebensräume schaffen
Besucher aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland könnten die Veränderungen in den Tagebaulandschaften 2037 erleben. Nur ein Beispiel: Mitte der 2030er Jahre hat gerade die Befüllung des rund 2.200 Hektar großen Sees begonnen – ein einzigartiges Schauspiel.

Die IGA soll die Zukunftslandschaften zum Erlebnis machen und eine neue Perspektive für die Menschen in der Region schaffen. Gleichzeitig sollen in einem dezentralen Konzept alle Städte und Gemeinden rund um den Tagebau einbezogen werden. Unterschiedliche Schwerpunktstandorte und -themen sind geplant. Getreu dem Motto: Neue Lebensräume schaffen.

Derzeit wird die Machbarkeit einer IGA 2037 in der Tagebaufolgelandschaft in einer Studie untersucht. Die Studie wird vom Zweckverband gemeinsam mit „RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten“, der „ift Freizeit- und Tourismusberatung“, „Montenius“ sowie „Runze & Casper“ erstellt.

(-ekG.)