: Brand in Kapellen

: Brand in Kapellen

Kapellen. Bereits während des Brand-Ereignisses (wir berichteten) wurden vor Ort Messungen der Brandgase durchgeführt, die unterhalb der Grenzwerte lagen. Durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) wurden drei Proben der Brandrückstände untersucht, die über dem benachbarten Wohngebiet niedergegangen sind.

Diese stammen von der Windschutzscheibe eines Pkw (Wischprobe), von der Rutsche eines Kinderspielplatzes (Wischprobe) und aus dem unmittelbaren Umfeld der Einsatzstelle (Materialprobe).

Die Proben wurden auf polychlorierte Dioxine und Furane (PCDD/PCDF) sowie polychlorierte Biphenyle (PCB) und polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) untersucht.

Die nun vorliegenden Untersuchungsergebnisse zeigen, dass die jeweils zulässigen Grenzwerte deutlich unterschritten werden. Das LANUV kommt zu dem Ergebnis, „dass die Zusatzbelastung durch die Rauchgase, bezogen auf die untersuchten Schadstoffe, unbedenklich ist.“

Die vorsorglich empfohlenen Maßnahmen zur Reinigung betroffener Flächen und Gegenstände sollten, soweit nötig, aus hygienischen Gründen weiterhin befolgt werden.

Darüber hinaus gehende Maßnahmen sind nicht erforderlich.

Die vorsorglich empfohlenen Maßnahmen lauten: Das LANUV rät s dazu, etwaige Ascherückstände auf Privatflächen wie folgt zu entfernen: Steinflächen sind zu kehren, Rasenflächen sind zu mähen. Verschmutze Gegenstände können mit Wasser abgespritzt und gereinigt werden.

Bei Sandflächen ist die obere Sandschicht (etwa fünf bis zehn Zentimeter) abzutragen

Die Aschepartikel sollten mit normalen Garten- oder Einweghandschuhen aufgenommen und im Restmüll entsorgt werden. Etwaig verschmutze Pkw sollten in der Waschanlage gereinigt werden.

Darüber hinausgehend ist wiederholt von Anliegern die Frage nach dem Umgang mit Obst und Gemüse gestellt worden. Hierzu wird empfohlen, dieses vor Verzehr zu waschen und/oder zu schälen.

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