1. Grevenbroich

: Hackbrett und Harfe

: Hackbrett und Harfe

Grevenbroich. „KlangKunst“ nennt sich eine neue Reihe des Fachbereichs Bildung und Kultur, die in der „Versandhalle“ auf der Stadtparkinsel Musik und bildende Kunst verbinden soll.

Nach der derzeit geltenden Corona-Verordnung dürfen in der Versandhalle 25 Zuhörer Platz nehmen. Der Wechselausstellungsraum, der seit Jahrzehnten Künstlern eine Möglichkeit der Präsentation bietet, soll nun auch regelmäßig Musik beherbergen. Die besondere Akustik der ehemaligen Lagerhalle der „Baumwollmanufaktur Oskar Erckens“ bietet eindrucksvolle Möglichkeiten, Klänge und Schwingungen mit der ausgestellten Kunst in den Dialog treten zu lassen. So können experimentelle Tongebilde und ausgefallene Instrumente für ein nachhaltiges Konzerterlebnis sorgen und gleichzeitig einen Ausstellungsbesuch ermöglichen.

Den Anfang gestaltet Tom Daun am kommenden Freitag um 18 und um 20 Uhr mit seinem Programm „The Queen’s Harp“. Am 3. Juli tritt Deutschlands virtuoseste Hackbrettspielerin Irina Shilina (oben) um 18 und um 20 Uhr auf. „Magic Cymbal“ heißt ihre Hommage an das faszinierende Instrument, das in Weißrussland akademisch gelehrt wird. Shilina lässt die Zuhörer Klassik, Folklore und Popmusik in einer ungewöhnlichen Form erleben. Flöte und keltische Harfe treffen am 10. Juli um 20 Uhr aufeinander. Uta Deilmann (rechts), studierte Harfenistin mit internationaler Erfahrung, hat mit Jens Barabasch, Flöten, ein wohlklingendes und elegisches Programm erarbeitet, das den Bogen vom Mittelalter bis zum modernen Folk spannt. Der Eintritt beträgt jeweils zehn Euro. Verbindliche Reservierungen können an der Museumskasse erfolgen.Fotos: SGV