1. Grevenbroich

New Yorker Private Equity-Gesellschaft kauft Hydro-Walzsparte

New Yorker Private Equity-Gesellschaft ist der neue Besitzer : Hydro-Walzsparte ist verkauft

Zum Verkauf der Walzsparte einschließlich des Standorts Grevenbroich durch „Norsk Hydro“ an „KPS Capital Partners“ erklärt Bürgermeister Krützen:

„Das Werk in Grevenbroich ist nicht nur ein Traditionsbetrieb mit jahrzehntelanger Geschichte in unserer Stadt, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber. Dass ein Verkauf ansteht, hat sich seit geraumer Zeit abgezeichnet. Jetzt haben wir Klarheit darüber.

Gerade mit Blick auf den Strukturwandel brauchen wir bei großen Arbeitgebern wie ,Hydro’ verlässliche Perspektiven. Ich hoffe, dass die Unsicherheit durch den Verkauf, die nicht nur für die Beschäftigten eine große Belastung darstellt, bald vorbei ist und sich der neue Eigentümer klar zum Standort Grevenbroich bekennt und bereit ist, auch weiterhin bei uns zu investieren. In Grevenbroich gibt es das Know-How, einen etablierten und akzeptierten Standort und qualifizierte Arbeitskräfte. Diese Werte wird auch der neue Eigentümer hoffentlich zu schätzen wissen.

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Ich habe mich am Freitag mit dem Betriebsrat ausgetauscht, dessen Forderungen ich mich anschließe: Keine Zerschlagung der Walzsparte, kein weiterer Personalabbau, Investitionen in Personal, Bildung und Maschinen, Standortgarantien und langfristige Personalkonzepte mit dem Schwerpunkt und dem Ausbau der eigenen Ausbildung, keine Produktionsverlagerung, Investitionszusagen und Beibehaltung der Tarifbindung und der darüber hinausgehenden Vereinbarungen zu Einkommen und Leistung einschließlich der betrieblichen Altersvorsorge.

Mit den neuen Eigentümern möchte ich kurzfristig in Kontakt treten, um von Beginn an das gute Arbeitsverhältnis zwischen Unternehmen und Stadt fortzusetzen. Mein Blick gilt dabei den Interessen der Beschäftigten und der Stadt. Eine konstruktive Zusammenarbeit, die Arbeitsplätze sichert, liegt im Interesse aller Beteiligten.“