Einsatzzahlen der Kreis-Leitstelle Feuerwehr und Rettungsdienste rückten mehr als 85.300 Mal aus

Grevenbroich · 85.371 Einsätze für Rettungsdienst, Krankentransport und Feuerwehr verzeichnete die integrierte Leitstelle für Rettungswesen, Feuer- und Katastrophenschutz des Rhein-Kreises im vergangenen Jahr.

Die Feuerwehren im Kreisgebiet rückten im vergangenen Jahr 7.661 Mal aus; im Jahr davor bilanzierte das Amt für Sicherheit und Ordnung des Rhein-Kreises 7.696 Feuerwehr-Einsätze. Erneut standen dabei häufig technische Hilfeleistungen im Vordergrund, von der Personenrettung bei Verkehrsunfällen bis zum Sturmeinsatz bei abgeknickten Bäumen. 54.956 Mal schickte die Leitstelle im vergangenen Jahr den Rettungsdienst los; dies waren 1.422 Alarmierungen mehr als 2024. Mit 22 754 Einsätzen spielte auch der Krankentransport eine wichtige Rolle im Aufgabenspektrum der Leitstelle (Foto).

Foto: RKN.

Zum Vergleich: In den Vorjahren waren es 84.869 (2024), 85.072 (2023), 93.026 (2022), 84.693 (2021) und 76.517 (2020).

Landrätin Katharina Reinhold bilanziert, dass die Zahl der Einsätze sich weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt und betont: „Die Sicherheit unserer Bürger hat für mich oberste Priorität. Deshalb ist mir die enge und bewährte Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen ein persönliches Anliegen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Menschen bei uns im Kreis sicher und gut leben können.“

Dankbar ist sie für den unermüdlichen Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen Rettungskräfte, die sich Tag und Nacht für die Gemeinschaft einsetzen: „Wenn Menschen Hilfe brauchen, sind sie zur Stelle und leisten Außergewöhnliches für uns alle. Ohne ihren Einsatz, ihren Mut und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, würde unser Zusammenleben nicht funktionieren“, sagt Katharina Reinhold.

97.401 Anrufe gingen im vergangenen Jahr in der Leitstelle unter der Nummer 112 ein. Die Landrätin weist darauf hin, dass diese Notrufnummer bei schweren Unfällen und lebensbedrohlichen Notfällen kontaktiert werden solle.

Sie betont: „Wenn bei medizinischen Problemen kein akuter Notfall vorliegt, sind die Hausärzte beziehungsweise außerhalb der Sprechzeiten der ärztliche Notdienst unter der Nummer 116117 die richtigen Ansprechpartner.“

In der Leitstelle des Rhein-Kreises am Hammfelddamm in Neuss gehen rund um die Uhr alle Anrufe unter 112 ein. Insgesamt 38 Einsatzbearbeiter – alles erfahrene Einsatzkräfte – nehmen im Schichtdienst die Anrufe an. Sie koordinieren die Einsätze im Kreisgebiet.

Dazu gehören nicht nur Notfalllagen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, sondern auch Einsätze der Feuerwehren und Hilfsorganisationen bei Bränden sowie bei Unfällen und nach Unwettern.

Erhöhte Anrufzahlen verzeichnete die Leitstelle im vergangenen Jahr vor allem bei Bränden und Unfällen. Besonders im Gedächtnis ist dem Disponenten-Team der 31. Mai: An diesem Tag stürzte ein Sportflugzeug über einem Wohngebiet in Kleinenbroich ab. Zwei Menschen kamen ums Leben und zahlreiche Kräfte unter anderem der Rettungsdienste und der Feuerwehr waren im Einsatz. Eine Vielzahl an Anrufen ging ebenfalls bei dem Brand eines Bauernhofs in Rommerskirchen am 10. November in der Leitstelle ein.

(-ekG.)