: „Warum sollte das Land eine regionale Ortsumfahrung in Bedarfsplan nehmen?“

: „Warum sollte das Land eine regionale Ortsumfahrung in Bedarfsplan nehmen?“

Kapellen. Politiker können schnell sein: Noch während des Gespräches mit dem Bürgermeister zum „Krützen-Highway“ (siehe oben) ging die Stellungnahme von Heike Troles, Landtags-Abgeordnete der CDU, ein: „Ich habe Klaus Krützen klar gesagt, wegen Sinnhaftigkeit und zeitlichen Verlauf ist es aus meiner Sicht keine Variante.

Die Entlastung für die Ortsdurchfahrt Kapellen und Wevelinghoven gerät noch in weitere Ferne. Von der überregionalen Bedeutung ganz zu schweigen. Der Planungsablauf würde bei Null beginnen.“ Er könne gerne seine Variante auf Stadtkosten prüfen lassen. Und: „Wenn er ein Ministergespräch haben möchte, wird es natürlich für ihn einfacher, wenn er versucht meinen Kontakt zu nutzen. Aber: Warum sollte das Land eine regionale Ortsumfahrung favorisieren und in den Landesstraßenbedarfsplan aufnehmen?“, fragte die CDU-Politikerin, die dabei klar macht, dass sie an der L 361 n festhalte.

Auch bei Landrat Hans-Jürgen Petrauschke wirft der Rückzieher des Bürgermeisters Fragen auf. „Der Strukturwandel bietet uns Möglichkeiten, neue Entwicklungen anzustoßen und unsere Region weiterhin als attraktiven Lebensmittelpunkt sowie produktiven Standort für Unternehmen zu erhalten und zu stärken. Diese sehe auch ich in Gefahr, wenn Bürgermeister nicht klare Signale aussenden. Der schnelle Lückenschluss stellt eine sowohl regional wie überregional bedeutsame Verkehrsader dar.“-gpm.

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