1. Rommerskirchen

Echter „Highlander“ vom Gillbach: Jonas Blaczek fährt zur Deutschen

Echter „Highlander“ vom Gillbach: Jonas Blaczek fährt zur Deutschen

Baumstämme werfen und Steine tragen – die „Highland-Games“ fanden schon zum vierten Mal in Oekhoven statt; sie wurde von Bürgermeister Martin Mertens und Landrat von Patrauschke eröffnet. Etwa 1.800 Besucher nutzten die Zeit, um den Teamwettkämpfen zu zusehen und einen Bummel entlang der Wettkampfwiese zu machen.

Insgesamt waren zehn Teams auf dem Platz in Oekoven, um den Sieger zu ermitteln. Die „Highland-Games“ hatten so eine große Wirkung, sodass sich spontan eine Mannschaft aus den Mittelalterleuten bildete, die dann auch mit viel Spaß bei der Sache waren. Den Teamwettkampf haben am Ende die „Paradis Punks“ aus Kempen vor den „Highlandern vom Niederrhein“ und den „Highland Shadows“ aus Kreuzau (Kreis Düren) bei den Herren-Teams für sich entschieden. Die „McClorey Warriors“ aus Oekoven belegten den vierten Platz. Bei den Damen holten sich die „Highland Angels“ aus Kempen den ersten Platz vor den „McClorey Dimonds“ auf Platz zwei und den ebenfalls aus Kempen kommenden „Highland Wolfs“. Da die „Highland-Games“ auf zwei Tage aufgeteilt wurden, starteten am nächsten Tag die Einzelwettkämpfe (dieses Jahr 38 Einzelwettkämpfer) in unterschiedlichen Klassen. Dieses Jahr konnten die Highlander aus Oekoven neben dem mehrfachen Deutschen Meister, Andreas Deuschle, auch einen Wettkämpfer aus der Schweiz (Franz Ritter) begrüßen.

In den einzelnen Klassen A-Heavy-Masters Damen und Herren und der Juniorenklasse wurde zudem der Landesmeister ermittelt. „Mit Stolz können wir melden, dass aus unseren Reihen Jonas Blaczek den Titel des Landesmeister in der Juniorenklasse erringen konnte“, erzählt Sven Jatho nicht ohne Stolz in seiner Stimme zu zeigen..

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Jonas Blaczek (Foto) wurde daraufhin auch nach Stuttgart eingeladen, wo im September die Deutschen Meisterschaften stattfinden werden. „Wir drücken ihm die Daumen, dass er vielleicht auch die Deutsche Meisterschaft für sich entscheidet und den Titel nach Oekoven holt“, sagt Jatho. Aus der ersten Veranstaltung „Highland-Games“ ist in nur vier Jahren eine feste Größe im Kalender der „Highlander“ geworden, sodass sogar internationale Wettkämpfer in das kleine Oekoven anreisen.

„Egal woher alle kommen, ob jung oder alt, alle haben ein tolles Wochenende verbracht und die Familie der ,Highlander’ ist wieder einmal gewachsen. Es sind viele neue Freundschaften geschlossen worden und alte Freundschaften gefestigt worden. Und die meisten trifft man auf dem nächsten ,Highland-Games’ irgendwo in Deutschland wieder“, berichtet Jatho glücklich.

Die Einnahmen der „Highlander“ werden an die Kinderkrebshilfe im Lukas-Krankenhaus in Neuss.

In diesem Jahr sind bei den „Highland-Games“ in Oekhoven dafür 900 Euro gesammelt worden.

„Highland-Games“ in Oekoven – eine ungewöhnliche Idee, die aber gekonnt umgesetzt wurde. Und die jede Menge Charme hat.

(Kurier-Verlag)