Über 50 Interessierte entnahmen den Vorträgen von Ratsfrau Katharina Janetta (Rommerskirchen) und Kreistagsmitglied Helmut Paul (Bergheim), dass umfängliche Dokumente die jahrhundertelange durchgängige Wasserführung des Gillbachs belegen.
Und dass RWE nach dem rechtsgültigen Braunkohleplan „Fortuna-Garsdorf“ zur Aufrechterhaltung des Gillbachs verpflichtet ist.
Deshalb haben die CDU-Politiker Bloch, Eckrodt, Hübner und Paul die Unterschutzstellung des Baches nach Natur- und Denkmalrecht beantragt, um das Trockenfallen nach Ende der Kühlwassereinleitung am Kraftwerk Niederaußem zu verhindern.
Die Grundlagen sollen gutachterlich objektiv ermittelt werden. Die Besucher unterstützten diese Forderung mit eigenen Beiträgen zur Bedeutung des Baches nachdrücklich. Weitere Aktionen sind geplant.