Neue Bänke am Schulzentrum Dauerhaftes Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung

Bedburg · Es sind nicht nur neue Sitzgelegenheiten, die am Bedburger Schulzentrum entstanden sind. Die vier neuen Bänke auf der gemeinsam genutzten Fläche an der Mensa sind viel mehr. Sie setzen aufgrund ihrer Aufschrift und ihrer Optik ab sofort ein dauerhaftes Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Von links: Anna Noddeland, Nina Wolff (beide Stabsstelle „Soziale Stadt“), Klaus Brunken (Leiter Fachdienst Schule, Bildung, Jugend), Sascha Solbach (Bürgermeister), Laura Dolfen (Lehrerin Arnold-von-Harff-Schule), Mathilde Ehlen (Schulleiterin Arnold-von-Harff-Schule), Myriam Robertz (Lehrerin Realschule), Marcus Wegener (Schulleiter Realschule), Maria Paeßens (Schulleiterin Silverberg-Gymnasium), Bajraj-Fazlija (Lehrerin Realschule).

Von links: Anna Noddeland, Nina Wolff (beide Stabsstelle „Soziale Stadt“), Klaus Brunken (Leiter Fachdienst Schule, Bildung, Jugend), Sascha Solbach (Bürgermeister), Laura Dolfen (Lehrerin Arnold-von-Harff-Schule), Mathilde Ehlen (Schulleiterin Arnold-von-Harff-Schule), Myriam Robertz (Lehrerin Realschule), Marcus Wegener (Schulleiter Realschule), Maria Paeßens (Schulleiterin Silverberg-Gymnasium), Bajraj-Fazlija (Lehrerin Realschule).

Foto: SBed.

Denn auf den neuen Bänken, die mit Fördermitteln aus dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Programm „Demokratie leben!“ finanziert wurden, fehlt ein Sitzplatz. Stattdessen liest man dort Sätze wie „Kein Platz für Diskriminierung“ oder „Kein Platz für Antisemitismus“.

Mit den neuen Bänken setzen die weiterführenden Schulen ein zusätzliches Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Ein Thema, für das sich die Schulen generell auch als Projektschulen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ seit 2018 aktiv einsetzen. Am „Internationalen Tag gegen Rassismus“ Mitte März fand in der Mensa bereits eine Fotoaktion auf den Bänken statt. Nun wurden diese auf dem gemeinsam genutzten Schulhof fest installiert.

„Es reicht nicht, am Tag gegen Rassismus ein Zeichen zu setzen. Wir müssen Ausgrenzung konsequent begegnen. Wir hoffen, dass die Bänke ihren Teil dazu leisten, dass sich die Schüler auch weiterhin aktiv mit der Thematik des Rassismus und der Ausgrenzung beschäftigen und sich dagegen und für ein tolerantes Bedburg engagieren“, sagt Anna Noddeland, Leiterin der Stabsstelle „Soziale Stadt“.

(-ekG.)