„Das war ein großes Versprechen, an dem die CDU-Fraktion, aber auch die Bürger, den Bürgermeister messen werden“, berichtet Justin Krönauer, „als Mehrheitsfraktion wissen wir aber auch, dass wir Verantwortung tragen. Daher haben wir uns ebenfalls hingesetzt und Einsparvorschläge erarbeitet, um die Belastung für die Bürger so gering wie möglich zu halten!“
Die CDU-Fraktion hat im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2026 mehrere zentrale Anträge erfolgreich eingebracht. Sämtliche Maßnahmen wurden vom Rat angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag für Jüchen.
Ein Schwerpunkt in der Arbeit der CDU liegt auf der Verbesserung der öffentlichen Sicherheit: Daher hat sich die Fraktion proaktiv dafür eingesetzt, dass die haushalterischen Mittel für den Neubau der Rettungs- und Polizeiwache sichergestellt werden. Ebenfalls wird der stark frequentierte Fußweg in der Verlängerung der Straße Scheulenbend am Rigawald künftig besser beleuchtet. Insbesondere im Bereich der Erinnerungsstätte sorgt zusätzliche Beleuchtung für mehr Sicherheit.
Die CDU-Fraktion begrüßt, dass zwei wichtige Projekte für das Bürgerhaus in Gierath beschlossen wurden. So soll die Zuwegung zum Schützenplatz des BSV Gierath-Gubberath verbessert werden. Die Befestigung soll nun zeitnah gemeinsam mit dem BSV Gierath-Gubberath durchgeführt werden. Darüber hinaus treibt die CDU Jüchen die Planungsvorhaben des Bürgerhauses in Gierath weiter voran. Die CDU-Fraktion hat angeregt zu prüfen, ob die Verlegung der Grillhütte vorgezogen und in ein Gesamtkonzept für das Bürgerhaus integriert werden kann.
Bei der Vorstellung der Konzepte im Kulturausschuss hat die Stadtverwaltung plötzlich ein neues Konzept im nicht-öffentlichen Teil vorgestellt, welches jedoch nicht mit den Vereinen abgesprochen war. „Wir haben die Vorstellung der Konzepte gefordert, um auf der Grundlage weiter mit dem BSV Gierath-Gubberath sprechen zu können. Dass diese nicht-öffentlich gemacht wurden, hätte uns daran gehindert. Darum haben wir die Veröffentlichung der Pläne beantragt und werden nun mit den Beteiligten weiter ins Gespräch gehen!“, berichtet der Vorsitzende des Ortsverbandes der CDU Bedburdyck-Gierath, Stefan Heckhausen.
Für Hochneukirch hat die CDU ebenfalls wichtige Akzente gesetzt. Im Altenpark an der Theodor-Heuss-Straße wird ein neuer Blühstreifen angelegt und durch ein nachhaltiges Pflegekonzept dauerhaft erhalten. Ziel ist es, die Biodiversität zu stärken und die Grünanlage sowohl ökologisch als auch optisch aufzuwerten. Für die Mauer am Schmölderpark hat sich die CDU Hochneukirch für deren Restaurierung stark gemacht. Diese soll noch diesem Jahr erfolgen. Ebenfalls wurde ein Nutzungskonzept für den alten Ascheplatz beantragt. Dort soll beispielsweise die Ansiedlung von Gewerbe- oder Wohnflächen betrachtet werden können.
Ein weiterer Beschluss betrifft die Sportinfrastruktur: Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Plan inklusive Kostenschätzung für die Erneuerung der Zaunanlage rund um den Sportplatz an der Stadionstraße vorzulegen. Ebenfalls hilft die CDU Jüchen den Sportvereinen, denen es derzeit an Versammlungseinrichtungen mangelt. So wird sich die Fraktion weiterhin dafür einsetzen, dass die notwendigen Planungsvoraussetzungen für Vereinsheime für die SV Otzenrath und die SV Bedburdyck-Gierath umgesetzt werden.
„Es waren intensive Haushaltsberatungen. Wir haben auf der einen Seite wichtige Themen in den Haushalt einfließen lassen und sind gleichzeitig unserer haushalterischen Verantwortung nachgekommen. Durch unsere gefundenen Einsparmöglichkeiten haben wir gezeigt, dass wir die Belastung für die Bürger in Jüchen so gering wie möglich halten wollen. Wichtig ist, dass wir eine Haushaltssicherung abwenden konnten und wichtige Projekte wie auch den Schulausbau sicherstellen“, schließt Krönauer.