1. Jüchen

„jüchen bunt“: Vielfältig und offen für Kulturen und Menschen

Erlös soll Projekt zu Reise der Flüchtlingsrouten stützen : „jüchen bunt“: Vielfältig und offen für Kulturen und Menschen

„Der Sinn von ,jüchen bunt’ ist deutlich zu zeigen, dass Jüchen vielfältig und offen ist“, berichtet Rene Bamberg, „nicht nur für die Kulturen, sondern auch für die unterschiedlichen Menschen.“ Zum ersten Mal organisiert der Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinde Jüchen gemeinsam mit Thomas Sablotny von hoch3 das bunte Fest. Der Erlös geht an ein Folgeprojekt der beiden Organisatoren.

Jüchen. Ein Zelt mit Lagerfeuer und Stockbrot von den Pfadfindern, eine Hüpfburg vom a3, eine Murmelbahn von der Kolpingsfamilie, ein Spielbus vom Jugendamt und ein Laserschießstand vom Bürgerschützen- und Heimatverein Jüchen. Etwa 20 Vereine wollen sich am Sonntag an der Gesamtschule möglichst bunt beim Fest der Kulturen von Menschen für Menschen präsentieren.

„Zum ersten Mal dabei sind die ,kleeblätter 21 mönchengladbach’, ein Verein, der regelmäßig Treffen und Beratungen für den Bereich Downsyndrom organisiert“, erklärt Bamberg weiter.

  • Justin Krönauer, Raveena Babu und Ralf
    Wettbewerb : Wer gestaltet Jüchen bunt und künstlerisch?
  • Das liberale Spitzenteam von links nach rechts: Susanne Herrmann, Christa Quellmann, Simon Kell, Konrad Thelen, Hildegard Unrein, Christian Rausch, Gertrud Becker
    : FDP fordert: „Jüchen soll in allen Belangen wachsen“
  • Beispiele für Hilfsaktionen aus der gesamten Region von Hemmerden über Rommerskirchen (Thomas Gulentz; oben) und Jüchen (Justin Krönauer und Rene Bamberg). In ganz Deutschland gibt es diese Initiativen. Der Rhein-Kreis bietet jetzt für alle, die in Zeiten von Corona für andere im Kreisgebiet aktiv werden möchten, ein Online-Portal, über das sie sich melden und einbringen können. Dazu wurde unter rkn.nrw/ehrenamt ein Meldeformular erstellt.
    Zusammenhalt in Zeiten der Krise : Überall packen die Menschen an!

Neben der Besonderheit eines jedes einzelnen Vereines, die sich auch über Infostände und Bühnenprogramm darstellen werden, wird mit Sicherheit der Radiobeitrag einiger Jugendlicher über ihre Eindrücke und Emotionen eines Besuchs der Konzentrationslager-Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg sein.

„Jugendliche haben im Rahmen eines Kooperationsprojektes der evangelischen Kirchengemeinde Jüchen und des Jugendcafés ,b@mm’ die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht und daraus einen eigenen Radiobeitrag produziert“, erzählt der Gubberather.

Bei „jüchen bunt!“ können sich die Besucher die Zusammenfassung anhören.

Und der Erlös der Veranstaltung soll direkt in das Folgeprojekt fließen. „Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen die aktuellen Situationen besser verstehen. Deshalb wollen wir gemeinsam die aktuelle Flüchtlingsrouten zum Teil rückwärts zurück bereisen“, verrät der Jugendleiter, „ob es die Möglichkeit gibt, dass uns ein Flüchtling aus Jüchen selber begleitet oder uns nur davon berichtet, müssen wir dann einfach mal schauen.“

„jüchen bunt!“ wird alle zwei Jahre organisiert. „In den Jahren dazwischen wollen wir das Jugendkulturfestival etablieren“, so Bamberg, „damit vom Gemeindejugendring in jedem Jahr etwas veranstaltet wird.“ Los geht es am Sonntag um 12 Uhr an der Gesamtschule Jüchen.

Der Eintritt ist frei. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Harald Zillikens übernommen.

Alina Gries

(Alina Gries)