: Unsere Top-Kurier-Weihnachtsgeschichte:Plätzchen-Überraschungals leckeres „Danke“

: Unsere Top-Kurier-Weihnachtsgeschichte:Plätzchen-Überraschungals leckeres „Danke“

Spekulatius, Spritzgebäck, Apfel-Zimt-StreuseloderApple-Crumble-Cheesecake. Wenn Feuerwehrleiter Heinz-Dieter Abels in der Küche steht, kommen wahre Genuss-Künste in den Ofen und dannauf direktem Wege zur Feuerwache.

Denn hier will Abels sein Team mit kleinen Köstlichkeiten vor allem für ihre Arbeit wertschätzen – gerade zur Weihnachtszeit.

Jüchen. „Wenn ich das Jahr reflektiere, haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einen guten Job gemacht. Hier kommt ein einfaches ,Danke’ viel zu kurz“, begründet er seine Leckereien, „und wenn ich nicht die Weihnachtszeit zum Anlass nehme, wann denn dann?“.

470 Einsätze (Stand November) verzeichnet der Feuerwehr-Chef im Stadtgebiet über das ganze Jahr.

Und auch hier haben die Retter mit Respektlosigkeit zu kämpfen.

„Bei einem Brand in Bedburdyck haben wir den Motor eines Einsatzwagens laufen lassen“, berichtet Abels, „dabei wurden wir massiv angegangen, weil wir einen Einwohner bei seiner samstaglichen Ruhe gestört haben.“ Verbale Attacken seien dabei auch auf dem Dorf gar nicht so selten. „Und es gibt immer wieder Probleme mit der Bildung der Rettungsgasse. Das bekommen die Autofahrer einfach nicht hin“, schüttelt er den Kopf, „einmal haben wir sogar erlebt, wie ein Autofahrer in der Rettungsgasse gedreht hat, um eine Ausfahrt früher zu nehmen. Der ist uns dann einfach entgegen gekommen und hat uns massiv behindert.“

Schließlich hänge teilweise ein Menschenleben davon ab, wie schnell die Einsatzkräfte vor Ort sind. „Daher muss den Einsatzkräften auch mehr Respekt entgegengebracht werden. Deshalb unterstützt auch der Verband der Feuerwehren im Rhein-Kreisdie Aktion #RESPEKT gegenüber Einsatzkräften“, erklärt Abels.

Immer montags überrascht der Feuerwehrleiter daher seine Kollegen mit Kuchen, Muffins oder Plätzchen. Für die Vorweihnachtszeit hat er sich aber noch einmal etwas besonders Schmackhaftes überlegt: Spritzgebäck und Schokonikoläuse. Und wünscht sich dabei für das neue Jahr 2020: Dass sich seine Jungs und Mädels im Jahr 2020 weiterhin mit so viel Elan und Herzblut ehrenamtlich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Jüchen engagieren.

Alina Gries