: Auch in Eckum wird an den „Knoten“ gearbeitet

: Auch in Eckum wird an den „Knoten“ gearbeitet

Eckum. Die „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ (ZRR) hat zur Gestaltung des Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlerevier so genannte „Revierknoten“ entwickelt, in denen die betroffenen Städte und Gemeinde in den kommenden Monaten gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft ein Wirtschafts- und Strukturprogramm entwickeln.

Selbstgestecktes Ziel des Projekts soll es sein, im Revier eine europäische Modellregion für Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit zu schaffen.

Die Gemeinde Rommerskirchen hatte sich bereits 2015 mit der Gründung des „Rheinischen Sixpacks“ auf den Weg gemacht, den bevorstehenden Strukturwandel gemeinsam mit fünf anderen Kommunen des Nordreviers aktiv zu gestalten und intensiv bei der Zukunftsplanung für das Rheinische Revier mitzuwirken.

Darüber hinaus ist die Gemeinde Rommerskirchen auch in anderen Gremien aktiv: In der „Anrainerkonferenz“, in der sich die 19 Städte und Gemeinden, die Anteil an Tagebauen oder Kraftwerksstandorten haben, zusammengeschlossen haben, um vereint die Sichtweise der Betroffenen gegenüber Land und Bund deutlich zu machen.

Rommerskirchen ist Gründungsmitglied des Bündnisses „Strukturwandel gestalten“, in welchem die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Stadt Grevenbroich, die Stadt Jüchen und der Rhein-Kreis intensiv zusammenarbeiten.

Selbstverständlich wird die Gemeinde auch intensiv in den Revierknoten der ZRR mitarbeiten, die am vergangenen Freitag in Bergheim einem breiten Publikum vorgestellt wurden. In verschiedenen Themenfeldern wie „Energie/Industrie“, „Infrastruktur/Mobilität“, „Agrobusiness/Ressource“, „Raum“ sowie „Innovation/Bildung“ – sollen die zukünftigen Schwerpunkte für die Region erarbeitet werden.

Bürgermeister Dr. Martin Mertens (Foto): „Das Engagement im Bereich des Strukturwandels ist für unsere Region enorm wichtig. Da sollen und wollen wir ,unser’ Rommerskirchen mit den uns zur Verfügung stehenden Kräften einbringen. Die Entscheidungen aus Berlin zu einem baldigen Kohleausstieg dürfen nicht zu einem Strukturbruch in unserer Region führen. Deshalb arbeiten wir bereits seit 2015 eng mit unseren Nachbarn zusammen und entwickeln Konzepte und Projekte. Unser Ziel muss eine erfolgreiche Wirtschaft im Rheinischen Revier auch in den kommenden Jahrzehnten sein. Gute Arbeit bei gutem Lohn, eine starke Wirtschaft und eine hohe Lebensqualität sind das Ziel unserer intensiven Anstrengungen für die Region“.