Ein Abend im Zeichen der Ukraine „Lebendige Ukraine“

Bedburg · Seit Beginn des Krieges flüchteten viele Ukrainer nach Bedburg, so leben auch nach knapp eineinhalb Jahren Krieg noch über 300 Geflüchtete in der Stadt. Mittlerweile sind diese Menschen fest in Bedburg verankert, sie kennen die Stadt, die Traditionen und Besonderheiten. Die kostenlose Veranstaltung „Lebendige Ukraine“ im Bedburger Schloss soll den Gästen am 15. August ab 18 Uhr nun die ukrainische Geschichte und Kultur näherbringen.

Bedburg: Ein Abend im Zeichen der Ukraine
Foto: SBed.

Die Veranstaltung „Lebendige Ukraine“ verbindet Informationen zur Geschichte, Kultur und Landeskunde der Ukraine mit musikalischen Einlagen und einer kleinen Ausstellung. Sascha Lehner vom Verein „Wir in Europa“ führt in die Geschichte der Ukraine ein, während Viktoriia Arustamova, eine berühmte Musikerin aus der Ukraine, ihn am Klavier begleitet.

Die abwechslungsreiche Mischung möchte unterhalten und dem Publikum ein Land näherbringen, das heute so sehr im Fokus steht und doch vielen noch so unbekannt ist.

Wer weiß beispielsweise, dass die ukrainische Hauptstadt Kiew, die von Russland als Wiege seiner Nation in Anspruch genommen wird, in seiner mehr als 1200 Jahre alten Geschichte gerade mal 200 Jahre zu Russland gehörte? Und was hat es mit der „Kiewer Rus“ auf sich, die Ukrainer und Russen gleichermaßen als ihren Ursprung betrachten?

Die Veranstaltung der Stadt Bedburg, die in Zusammenarbeit mit dem Programm „Bedburg lebt Demokratie“ und dem Verein „Wir in Europa“ stattfindet, beleuchtet die Rolle der Sprache, der Religion und der Kultur in der Geschichte einer Nation, die so viel älter ist als der Staat Ukraine, der heute seine Freiheit verteidigen muss. Gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

(-ekG.)
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