1. Grevenbroich

Die kleinsten Karnevalisten der Stadt: mit Pompom und Kostüm​

Die kleinsten Karnevalisten der Stadt : Mit Pompom und Kostüm

Sichtlich Spaß haben die kleinen Tänzer der Bewegungsgruppen „just move mini“ und „just move maxi“. Sie sind zwischen zwei und acht Jahren alt. Die ganz Kleinen werden noch von ihren Mamas unterstützt. Angeleitet von Übungsleiterin Didem Ekren bewegen sich Groß und Klein mehr oder weniger rhythmisch zu den Klängen von bekannten Bewegungsliedern – wie dem „Fliegerlied“.

„Spiel und Spaß stehen bei uns im Vordergrund. Jeder kann mitmachen. Es kommt nicht aufs Können an“, betont Melanie Abels, die Leiterin der „Rappelkiste“ in Gustorf. Das bestätigt auch die Mutter von Fiona (2,5 Jahre alt), Sabrina Bechmann: „Fiona hat hier Spaß mit anderen Kindern und lernt nebenbei noch, sich zur Musik in festen Abläufen zu bewegen.“

Veranstalter der Kurse ist die „Rappelkiste“ in Gustorf. Geübt wird wegen der großen Resonanz in der „Alten Feuerwache“. In diesem Jahr wartete auf die kleinen Tänzer ein besonderes Highlight: Sie traten gestern während der speziellen Kinderkarnevalsparty im Festzelt in Orken auf. Deshalb wird auch mit Kostüm und bunten Pompons geübt.

 Liebevoll betreut und (bei den ganz Kleinen) von der Mama begleitet zum „Fliegerlied“.
Liebevoll betreut und (bei den ganz Kleinen) von der Mama begleitet zum „Fliegerlied“. Foto: KV/Reschke

„Nachdem unsere Halloween-Party sofort ausverkauft war, wollten wir für die Kinder auch eine Karnevalsparty veranstalten“, erzählt Melanie Abels. Da sie mit dem Karnevalsverein „Grielächer“ in Orken gut vernetzt ist, fragte sie dort an, ob man gemeinsam eine Party für Kinder veranstalten könne.

Die „Grielächer“ waren wie berichtet einverstanden, die „Rappelkiste“ mit ins Boot zu holen und auch an der Programmgestaltung zu beteiligen. „Man glaubt es kaum, wir haben an einem Tag alle verfügbaren 700 Eintrittskarten verkauft“, freut sich Melanie Abels.

Mittlerweile ist die „Rappelkiste“ in Gustorf ein Selbstläufer. Fünf festangestellte Mitarbeiter und zahlreiche Ehrenamtler bieten 40 Kurse an. Der Bedarf und die Resonanz im Baby- und Kleinkinderbereich sei sehr groß, meint Melanie Abels. „Ich sehe auch einen Vorteil darin, dass man mit uns aufwachsen kann. Unsere Kurse beginnen mit der Babymassage für sechs Wochen alte Säuglinge und enden mit der Ferienbetreuung für Zwölfjährige.“

(Dagmar Reschke)