1. Rommerskirchen

: Tillmann Lonnes: „Im Labyrinth des Hochmutes“

: Tillmann Lonnes: „Im Labyrinth des Hochmutes“

Das Kreis-Kulturzentrum Sinsteden setzt seine Reihe zu den sieben Todsünden fort: „Superbia – Im Labyrinth des Hochmutes und der Eitelkeit“ heißt das Thema bis 27. September, nachdem in den bisherigen Ausstellungen die Todsünden Neid, Völlerei, Zorn und „Acedia“ im Mittelpunkt standen.

Beim Gang durch die Ausstellung mit Gemälden, Radierungen, Filmen und Repliken von Kunstwerken erläuterte Kreis-Kulturdezernent Tillmann Lonnes: „Wer etwas zum Hintergrund der hier gezeigten Exponate wissen und die Zusammenhänge verstehen will, findet ausführliche Erklärungen auf unseren Schautafeln.“ Weitere Hinweise zur geschichtlichen und kunstgeschichtlichen Einordnung der Objekte liefert der Ausstellungskatalog. Die 111-seitige Veröffentlichung mit dem Titel „Im Labyrinth des Hochmutes und der Eitelkeit“ kostet zehn Euro und ist im Kreis-Kulturzentrum erhältlich.

„Superbia“ – dieser Begriff beschreibt nicht nur Hochmut und Eitelkeit, sondern er steht auch für Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Nichtigkeit. Dazu sagt Museumsleiterin Dr. Kathrin Wappenschmidt: „Schon in der römischen Antike zum Beispiel war es Usus, auch im größten Erfolg – wie bei Triumphzügen für siegreiche Feldherren – auf deren Sterblichkeit hinzuweisen. In der Ausstellung zeigen wir, dass die Definition von ,Superbia’ von gesellschaftlichen Vorgaben abhängig ist und in jeder Epoche neu formuliert wird.“

  •  Anna Vössing, Christoph Esser und Dr. Kathrin Wappenschmidt freuen sich über zahlreiche Leihgaben. <![CDATA[]]>
    Private Schätze pimpen Kaffee-Schau in Sinsteden auf : Geplant sind auch Seminare rund um die braune Crema
  • Überbetriebliche Kfz-Ausbildungsstätte der Kfz-Innung im BBZ
    BBZ Grevenbroich : Überbetriebliche Kfz-Ausbildungsstätte modernisiert
  • logo
    Analyse : „Ira“, der Zorn, ist ein schlechter Ratgeber!

Über Jahrhunderte haben sich Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema der „Superbia“ beschäftigt. Parallel zur Musik und Literatur zeigen Gemälde wie Totentänze, Vanitas-Stillleben und beeindruckende Porträts die unterschiedlichen Formen der menschlichen Selbstdarstellung. Gleichzeitig stehen Motive vom Totenschädel über Sanduhren und Seifenblasen bis hin zu Spiegeln für Sterblichkeit und für Vergänglichkeit.

Weitere Informationen zu der Einrichtung, die dienstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr bei kostenlosem Eintritt geöffnet hat, gibt es auf der Internetseite www.rhein-kreis-neuss.de/kultur.