1. Grevenbroich

Grevenbroicher Stadtjugendring organisiert U16-Wahl

Kommunalwahl : U16-Wahl vom Stadtjugendring soll Kids eine Stimme geben

Jungen Menschen eine Stimme geben – darauf setzt der Stadtjugendring besonders in Hinblick auf die bevorstehende Kommunalwahl am 13. September und hat zum zweiten Mal eine U16-Wahl für Jugendliche organisiert.

Der Gedanke ist simpel: Mit der Aktion möchte der Stadtjugendring eben jenem Teil der jungen Bevölkerung eine Stimme geben, die oft nicht gehört würden, weil sie eben noch nicht wahlberechtigt sind. Auch soll auf diese Weise auf jugendpolitische Themen aufmerksam gemacht werden. Hierzu hat der Stadtjugendring, der aus einer Initiative des Jugendamts entstanden ist und aus 14 Mitgliedsverbänden besteht, sich ganz schön ins Zeug gelegt.

In Arbeitsblättern für die Kommunalwahl klärte der Ring an einigen beteiligten Schulen über die Wahl auf, erklärte dort, welche Funktion eine Kommune eigentlich hat, wie eine Wahl abläuft und wie die Stadt Grevenbroich strukturiert ist. 150 Jugendliche folgten dem anschließenden Aufruf und sendeten Fragen, Anmerkungen und Wünsche an die Grevenbroicher Politik an den Stadtjugendring, der daraus 20 Thesen erarbeitet hat.

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Unter anderem geht es darin um einen Ausbau des Radwegenetzes und des Öffentlichen Personennahverkehrs, die aktive Einbindung von Kindern und Jugendliche in die Politik, Freizeitangebote für junge Menschen und die Sicherheit in der Innenstadt.

 Die Wünsche der Jugend sollen von der Politik gehört werden.
Die Wünsche der Jugend sollen von der Politik gehört werden. Foto: pixabay

Die sieben Parteien und Wählergemeinschaften, die aktuell den Rat der Stadt bilden – CDU, SPD, UWG, FDP, die Grünen, Mein Grevenbroich und die Linke –, haben sich zu diesen Thesen geäußert. Aus diesen Antworten hat der Stadtjugendring nun einen „kommunalen Entscheidungshelfer“ erarbeitet, der ähnlich wie der Wahl-O-Mat funktioniert und der unter https://kommunalwahl.stadtjugendring-gv.de/ zu finden ist. Schon zum zweiten hat der Stadtjugendring dann die Generation U16 zur eigenen Wahl eingeladen.

2019 konnten die jungen Politikinteressierten schon bei einer U16-Europawahl an die Urne treten. Rund 2.000 Jugendliche machten mit. Für die Kommunalwahl rechnet der Stadtjugendring mit einer Teilnahme von rund 4.000 Schülern (stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest, Anmerkung der Redaktion). Nachdem sie sich über den kommunalen Entscheidungshelfer informiert haben, können die Kinder und Jugendlichen noch bis Freitag, 4. September, an den teilnehmenden Schulen ihr Kreuzchen machen und damit ihre Wünsche und Hoffnungen zum Ausdruck bringen.

Die Ergebnisse werden nach Auswertung vom Stadtjugendring unter www.stadtjugendring-gv.de vorgestellt.