1. Jüchen

: Musik sorgt in schweren Zeiten für Glücksmoment

: Musik sorgt in schweren Zeiten für Glücksmoment

Besonders schwer getroffen hat es die Bewohner von Altenheimen: Besuch ist nicht mehr möglich. Umso schöner war am Wochenende die Überraschung von Musiker Stephan Kirschner, der im Innenhof des Altenheims „Haus Maria Frieden“ ein kleines Konzert gab – und das war für alle Seiten emotional.

Jüchen. „Alle waren so gerührt und haben sich gefreut. Auch wenn natürlich die räumliche Distanz da war, waren wir verbunden. Und ich musste mich zwischendurch wirklich zusammen reißen, denn nicht nur die Senioren waren ergriffen“, resümiert Kirschner.

Bei bestem Wetter gab er ein 30-minütiges Konzert. „Ich bin kein Volksmusiker und spiele Songs von den ,Flippers’ oder von Heino, aber ich habe mir bei der Auswahl der Titel wirklich Gedanken gemacht, um die älteren Menschen mit den Botschaften zu erreichen“, erzählt der Musiker, weshalb er sich für Hits wie „An guten Tagen“ oder „Einer von 80 Millionen“ entschieden hat.

  • Im Senioren-Park „carpe diem“ wurden 42
    Nach Testung der kompletten Einrichtung : 42 Bewohner im „carpe diem“ infiziert
  •  Die ersten Schmetterlingsbilder sind schon bei Ingrid Scholz eingetroffen. <![CDATA[]]>
    : Schmetterlinge geben Senioren Hoffnung
  • Auch wenn wegen Corona das Schützenfest in Garzweiler ausfallen musste, die Straßen des Ortes wurden dennoch mit Fahnen geschmückt. Symbol und Demonstration zugleich: Auch jetzt sind wir Schützenbrürder. Konzert vor dem Senioremheim „Carpe Diem“. Die Jägerkapelle Hochneukirch spielte auf.Gottesdienst mitAbstand: Nur einige, wenige Schützen durften zum Schützenfest-Hochamt in die örtliche Kirche.Auch das Garzweiler Ehrenmal war dekoriert. Der Oberst stellte eine Gedenkschale nieder. <![CDATA[]]>
    : Freundschaft verbindet – gerade in diesen Zeiten

Dazu kamen Evergreens von den „Bläck Föös“ oder Lieder wie „Heute hier, morgen dort“. Die Bewohner des Seniorenhauses waren begeistert von der Ablenkung und schauten sich das Konzert klatschend, singend und glücklich von den Fenstern aus an.

Kirschner bewegte sich im Hof, nahm von dort Kontakt zu den Senioren auf. „Es war wirklich schön zu sehen, wie zum Beispiel eine alte Dame Küsschen zugeworfen und die ganze Zeit gewunken hat. Das hat mir wirklich viel gegeben“, freut er sich: „Nach dem Konzert haben sich vier Altenheime bei mir gemeldet. Aber das schaffe ich gar nicht, ich bin beruflich sehr eingespannt. Deshalb mein Appell an die Musiker-Kollegen: Bitte, denkt euch ähnliche Aktionen aus.“-jule.