1. Rommerskirchen

Skateboard Workshop Rommerskirchen skate-aid

Bürgermeister Mertens’ Erkenntnis: : „Irgendwann fällt man ja immer!“

„Irgendwann fällt man ja immer.“ Und deshalb sei es wichtig zu wissen, wie es richtig geht, das Fallen. Mit dieser Aussage sinnierte Dr. Martin Mertens nicht über die Untiefen der Bürgermeisterei, sondern gab seine Erfahrungen in Sachen Skateboard- und Ski-Fahren weiter.

Auch in diesem Sommer bietet die Gillbach-Gemeinde ihren Sprößlingen wieder einen Skateboard-Workshop unter Federführung der Profis von „skate-aid“ aus Münster. Und mit der Kopf Jonas plauderte der Bürgermeister. Er berichtete, dass er sich mit acht bis zehn Jahren auch im Skaten versucht und dann auch „diverse Blessuren“ davon getragen habe.

Sein besonderes Problem damals: Wenn er mit hohem Tempo auf „Flächen mit erhöhtem Rollwiderstand“ geraten sei. Wenn er quasi unfreiwillig aufgebremst wurde. „Da muss man wissen, wie man sich hilft“, so Mertens vielsagend.

 Gruppenbild mit Bürgermeister Martin Mertens, Monika Lange vom Familienbüro und Frithjof Gerstner („Westenergie“).
Gruppenbild mit Bürgermeister Martin Mertens, Monika Lange vom Familienbüro und Frithjof Gerstner („Westenergie“). Foto: KV/Gerhard Müller
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Heute ist er begeisterter Ski-Fahrer und auch da gehört das Wissen ums richtige Fallen natürlich dazu. Und er verriet Jonas, dass er darüber nachdenke, sich auch mal auf dem Snowboard zu versuchen ... obwohl: „Die Snowboarder gehen uns Ski-Fahrer eigentlich auf den Senkel. Die kratzen immer den Schnee von der Piste. — Mit Schnee hat die Workshop-Teilnehmer natürlich nichts zu tun, obwohl das Wetter sie in diesem Jahr schon ein wenig ausbremste. Jeder Teilnehmer bekam ein T-Shirt, ein Board und jeden Tag sein Mittagessen. Alles finanziert von der „West-energie“ als Sponsor.

 Bürgermeister Mertens zeigte sich auf dem Board sicherer, als es auf diesem Foto erscheint.
Bürgermeister Mertens zeigte sich auf dem Board sicherer, als es auf diesem Foto erscheint. Foto: KV/Gerhard Müller

Den Workshop gab es heuer zum vierten Mal und die Plätze sind stets schnell ausgebucht. Monika Lange vom Familienbüro der Gemeinde erzählte, dass sogar ein Fünfjähriger unbedingt mitmachen wollte, was allerdings — trotz aller Aufgewecktheit — dann doch am Mindestalter scheiterte.

 Als erstes mussten die Kids ihre Skateboards höchstselbst zusammenbauen.
Als erstes mussten die Kids ihre Skateboards höchstselbst zusammenbauen. Foto: KV/Gerhard Müller

Nach den Sommerferien soll der Skater-Platz am Gorchheimer Weg erweitert werden. Mertens vereinbarte per Ghetto-Faust mit Jonas aus Münster, dass es zur Einweihung ein Event mit was zu essen, mit was zu trinken und mit viel Spaß geben soll.

 Technische Fertigkeiten waren gefragt.
Technische Fertigkeiten waren gefragt. Foto: KV/Gerhard Müller
 Ein Bürgermeister, der mitanpackt.
Ein Bürgermeister, der mitanpackt. Foto: KV/Gerhard Müller
(Gerhard Müller)